Fast jeder hat heute seine Zimmer mit Tapeten ausgestattet. Die Ausstattung eines Hauses umfasst immer: Jedes Zimmer hat seine Tapete mit einem eigenen Stil. Ob es nun die Tapete mit Blümchen ist, die im Schlafzimmer für einen ruhigen Schlaf sorgt, oder die obligatorische Tapete mit blauem Zwiebelmuster in der Küche, in jedem Zimmer ist die Tapete Ausdruck für Wohnkultur. Junge Leute mögen die Tapeten gern in knalligen Farben, während die ältere Bevölkerung sich an das alt hergebrachte Biedermeiermuster hält. Die bedruckte Tapete spiegelt immer die jeweilige Ära dar. Und so wechselte das Design der Tapete genauso wie die Mode immer wechselt. Wer erinnert sich nicht an das Design der Tapeten in den 70iger Jahren. Große, bunte Grafiken lösten die kleinen, verschnörkelten Elemente auf der Tapete ab. Später in den 80igern waren es die Bordüren, die Räume regelrecht abteilten in eine obere und eine unter Hälfte. Auch gab es für die Esszimmer die bäuerliche Tapete, die bajuwarische Motive passend zur Eckbank darstellte. Später wurde die Farbe weiß wieder für die Räume entdeckt, und es gab nichts besseres, als die Wände mit Raufaser Tapeten zu bekleben, die dann anschließend mit weißer Farbe gestrichen wurden. Raufaser Tapeten gibt es auch flüssig und man kann die flüssige Tapete ziemlich einfach auf die Wand streichen. Wer mehr Struktur in seiner Tapete hat, kann sich mit Vinyl Tapeten seinen eigenen rustikalen Stil in die Wohnräume bringen. Auch kann man Vinyl Tapeten mit Farben streichen, sollte aber nach dreimaligem Anstrich die Tapete entfernen, da die Struktur der Farbe weicht.
Michel Michale
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geschrieben von Admin on February 24, 2010
