Für den zweiten pubity Fonds endet die laufende Zeichnungsfrist mit Jahresablauf 2011. Dann hatten interessierte Kleinanleger ein Jahr lang Zeit, ihr Erspartes ab 10.000 Euro aufwärts in den NPL-Fonds Nr. 2 zu investieren, der bis zur Jahresmitte 2015 läuft. publity war in Deutschland ein Unternehmen der ersten Stunde, das den weltweiten NPL-Markt, also den Markt mit Non Performing Loans entdeckt hat. Und Vorstandsvorsitzender Thomas Olek hat anschließend das nach eigener Aussage intelligente Geschäftsmodell entwickelt, die notwendigen Kaufpreissummen aus gewinnbringenden Fondseinlagen zu finanzieren.
Die Fondsprodukte der publity AG mit Hauptsitz in Leipzig und Niederlassungen in London sowie in Wien zählen zu den besten ihrer Art am Markt. Das gesteht auch die Konkurrenz neidlos zu, die für publity durchaus überschaubar ist. Bei dem von Thomas Olek entwickelten Geschäftsmodell der publity Fonds kann an und für sich nichts schief gehen, denn das System ist lückenlos. Die Banken als Kreditgläubiger verkaufen die Forderung an publity und sind froh darüber, nicht hundert Prozent abschreiben zu müssen, sondern zumindest einen Achtungserfolg zu verbuchen. Publity als neuer Gläubiger seinerseits verhandelt mit den originären Schuldnern und trifft eine Vereinbarung, in der Regel auf der Basis eines Schuldenschnitts. Die Kreditankäufe werden unter anderem aus den Fondseinlagen finanziert, und durch die Weiterverwertung sind bei diesem Geschäftskreislauf die Gewinne sozusagen vorgegeben.
Thomas Olek kann mit Fug und Recht behaupten, dass alle bisherigen Investoren mit ihrem Engagement zufrieden sind. Was er versprochen hat, wurde gehalten. Auf der einen Seite kein Spekulieren mit den Einlagen, auf der anderen Seite die in Aussicht gestellte Rendite.
Was will der Anleger mehr?
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geschrieben von xa444 on January 12, 2012
