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Ein Stein, der alle scharf macht

Um alle Schneidwerkzeuge im Haushalt auch nach geleisteter Arbeit wieder zu schärfen, benötigt man einen Schleifstein. Da die Substanz des Steines gegen den Stahl der Klingen arbeiten muss, kommen nur besonders harte und widerstandsfähige Materialien für Schleifsteine infrage. Für die richtige Anwendung eines Schleifsteins, der auch Abziehstein genannt wird sollten die Bedienungshinweise aufmerksam gelesen werden. Ein professioneller Schleifstein wird vor der Nutzung eingeweicht. Zum Schleifen der Messer ist eine regelmäßige Befeuchtung von Nöten. Da dieser Stein eine grobe und eine feine Seite besitzt, sollte zuerst die gröbere verwendet werden. Nach dem Abziehen der Klinge auf der groben Seite ist die Nachbehandlung auf der feinen Seite erforderlich. Dies sorgt für den sogenannten Feinschliff, der den Restgrat entfernt und dem Messer das Finish verleiht. Als Alternative zum Abziehstein können Sie zum Schärfen der Messer auch einen Schärfstab einsetzen. Dieser besteht aus besonders hartem keramischen Material. Für hochwertige Messer empfiehlt sich jedoch immer der Einsatz eines Schleifsteins. Aufgrund der Tatsache, dass der Stein vor der Benutzung eingeweicht wird, entsteht während des Schleifens eine feine Paste, die anschließend durch Abspülen vom Messer entfernt wird. Auch die Schleifmasse vom Stein sollte entfernt werden. Immer wieder werden Schleifsteine im Handel angeboten, die in Wirklichkeit keine sind. Insbesondere die Angebote, welche unter 10 Euro liegen, können den Namen Schleifstein nicht rechtfertigen. Einen Standardschleifstein mit einer Körnung 240/800, welcher für den Hausgebrauch gute Dienste leistet, bekommt man im Fachhandel knapp unter Euro 30.-. Für feinere Körnungen sollte man schon das doppelte einplanen. Dabei darf man nicht vergessen, dass ein guter Schleifstein auch sehr lange hält.

Posted under Allgemein

This post was written by xa444 on August 9, 2010

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