In seinen „10 Büchern über die Architektur“ gibt der Renaissancearchitekt Leon Battista Alberti eine ausführliche Beschreibung für Herrenhäuser. Dabei sind die Haupträume der Herrenhäuser der Renaissance Aufenthaltsräume (öffnen sich zu einem zentralen Raum bzw. Sinus nach Art des römischen Atriums, wie sich die Gebäude auf ein öffentliches Forum hin öffnen), Speiseraum und Eingangshalle. Dabei soll ein Hausaltar im Blickfeld stehen. Das Sommerspeisezimmer soll eine Öffnung zum Garten besitzen, das Winterspeisezimmer einen Ofen haben. Die Speisezimmer haben gleichzeitig die Funktion von Gesellschaftsräumen und sollen festlich, heiter und geräumig daherkommen. In die privaten Raumgruppen mit Schlafzimmern gelangt man durch die Gesellschaftsräume. Während das Mobiliar noch bis zum 17. Jahrhundert der Renaissance zuzuordnen ist, besaß schon Mitte des 16. Jahrhunderts (1550) in Italien die Architektur und bildende Kunst barocke Züge. Das Kunsthandwerk änderte sich auch in Frankreich nur sehr langsam. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts (1650) konnte man die Formen und die Ornamente der Möbel noch der Renaissance zurechnen. Erst unter Ludwig XIV. (1643 bis 1715) änderte sich dies. Denn Ludwig XIV. nutzte an seinem Hof die Kunst bewusst als Mittel zur Präsentation seiner Politik. Fast ein halbes Jahrhundert lang wurde in Deutschland durch den Krieg, die in den anderen europäischen Ländern gleichmäßig verlaufende Entwicklung der Künste unterbrochen. Erst nach Kriegsende entwickelte sich nach dem Renaissancevorbild von Versailles auch in Deutschland die höfische Kunst des Adels. Zur vollen Blüte kam diese höfische Kunst vor allem in den fürstlichen Residenzen von Berlin, Dresden und München. Die Renaissancemöbel besaßen viele Ornamente und es wurde hauptsächlich das Material Holz gewählt. Außerdem wurden sie mit diversen Bezugsstoffen versehen. In der Innenarchitektur der Renaissance wurden die Wände mit Tapeten oder Wandbespannungen versehen, es gab Bodenbeläge und Fensterdekorationen. Schauen Sie sich doch mal nach Spielwaren oder Kinderbett aus dieser Epoche um.
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geschrieben von nico123 on August 15, 2008

Westliche und östliche Mediziner sind sich einig, dass über diese Punkte an den Füßen die Gesundheit der damit verbundenen Organe (über die Meridiane), Drüsen und Körperteile positiv beeinflußt werden können. Diese hochsensiblen Zonen an den Füßen werden in Asien auch “das zweite Herz” genannt.
