Bei Weißem Tee handelt es sich um eine der edelsten Teesorten, die es gibt. Es ist dabei so, dass weißer Tee als „Mutter“ der anderen Teesorten gilt. Dabei ist die Geschichte des weißen Tees vermutlich älter, als die des Grünen, bzw. Schwarzen Tees. Bekannt war dieser Tee bereits den Kaisern Chinas im 11. Jahrhundert. Einer Sage nach wurde weißer Tee dabei früher einzig für die Kaiser Chinas angebaut. Geerntet wurden die Knospen für den Weißen Tee dabei ausschließlich von Jungfrauen. – Die Kaiser Chinas glaubten dabei, dass dieser Tee so geerntet auch noch obendrein Unsterblichkeit verleihen würde. Weißem Tee wird dabei aber auch heute nachgesagt vorbeugend gegen Magenkrebs zu wirken. Diese Teesorte ist dabei eher den Heilkräutern als den Genussmitteln zuzuordnen.
Die meisten heute gängigsten Sorten Weißen Tees kommen aus der Bergregion Fujian. Gelegen ist die Region im Südosten von China. Die Witterungsverhältnisse, die Teesträucher dort vorfinden sind ideal. Um Weißen Tee zu ernten wird dabei in der Regel der Große weiße Teestrauch oder der Wassergeist-Teestrauch verwendet. Bewirtschaftet werden diese in der Region dabei nicht in Massen, sondern im Rahmen von kleinen Feldern durch Kleinbauern.
Die bekanntesten Teesorten sind Pai Mu Tan (übersetzt „weiße Pfingstrose“), Yin Zhen („Silvery Pekoe“, oder „Silbernadel“), darüber hinaus auch der Yin Long („Silberdrache“) und der Jasmine Dragon Phoenix Pearls oder Silk Balls.
Weißer Tee hat – wegen des hohen Aufwands seiner Herstellung – einen recht hohen Preis. Gerechtfertigt wird dies dadurch, dass für 1 Kilo Weißem Tee rund 30.000 Knospen (die immer noch per Hand gepflückt werden ) benötigt werden. Erntezeit ist daher im Frühjahr. Für die Herstellung von Weißem Tee eignet sich dabei nur der erste Austrieb der Teesträucher. Nach der Ernte werden die Knospen auf Bambusmatten getrocknet – und zwar in der Sonne.
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geschrieben von nico123 on October 28, 2008
