Zollstöcke finden ihren Einsatz bei der Bestimmung von Abständen. Ein Zollstock gibt hierbei, eine Weite des Abstandes bis zu 2 Meter vor. Umgangssprachlich wird der Zollstock auch als Gliedermaß bezeichnet. Jedoch bekannter sind die Zollstöcke unter ihrem wirklichen Namen.
Wer einmal im Bundesland Sachsen war und dort nach einem Zollstock gefragt hat, der wird sich gewundert haben, warum ihn keiner für voll nimmt. Die Sachsen bezeichnen den Zollstock als Schmiege und dieser Ausdruck ist auch nur innerhalb Sachsens bekannt. In den restlichen Bundesländern spricht man auf jeder Baustelle von einem Gliedermaßstab oder auch von einem Zollstock.
Da dieser bei keinem Handwerker fehlen darf, nutzen immer mehr Unternehmen die Zollstöcke um ihre eigenen Handwerker mit eigenen und individuell gestalteten Zollstöcken zu versorgen aber auch die Geschäftspartner und Kunden mit den Zollstöcken zu beschenken.
Wer ein Handwerksunternehmen hat, sollte auf den werbewirksamen Zollstock nicht verzichten und länger warten und sich seine Zollstöcke selbst gestalten. Wer seine Mitarbeiter dann zum Kunden schickt, kann sichergehen, dass dieser nicht ausversehen noch mit dem Zollstock der Konkurrenz Aufmaß nimmt. Das wäre nicht nur peinlich für ein Unternehmen, sondern kann zudem auch noch geschäftsschädigend sein. Hier sollte sich also jeder Unternehmer überlegen, mit welcher Ausstattung er seine Mitarbeiter zum Kunden schickt.
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geschrieben von carmen on December 23, 2010
